Viele Menschen führen ein persönliches Tagebuch. Manche gehen sogar soweit, dass sie sehr persönliche Erlebnisse und Geschichten online über ihren Blog veröffentlichen.
Andere Tagebuchschreiber verfassen ihre Texte lieber in einem echten Buch oder Heft aus Papier.
Wer eine Mischung aus beiden braucht, kann vielleicht auf Penzu zurückgreifen. Ein Online Tagebuch, welches aber in erster Linie nur für den eigenen Bedarf geschaffen ist.
Es kann sogar ohne Anmeldung getestet werden. Um die Einträge jedoch dauerhaft zu speichern oder die Übersicht zu sehen, muss man sich (kostenlos) registrieren.
Schreiben wie auf einem Block Papier
Die grafische Oberfläche ist wie auf einem Block Papier realisiert – sogar mit rotem Rand, wie von der Klassenlehrerin emfphlen.
Während des Schreibens wird sehr häufig automatisch zwischengespeichert, sodass kein Inhalt verloren geht.
Bilder hinzufügen
Zu jedem Eintrag können auch Bilder hochgeladen werden. Die maximale Größe ist auf 5 MB beschränkt, doch bei der Anzahl der Bilder insgesamt, scheint es keine Grenze zu geben.
Allerdings werden die Bilder komprimiert und sie sind anschließend nicht mehr im Originalformat zu laden. Die Auflösung reicht für die Zwecke von Penzu aber aus.
Überscht – Wie Lesezeichen
Die letzten Beiträge werden recht übersichtlich am rechten Rand des "Blocks" angezeigt und erinnern an Lesezeichen.
Nach der Registrierung, wird auch eine Übersicht der bisher verfassten Seiten angezeigt.
Besonders interessant ist hier das Suchfeld. Gibt man z.B. "Garten" ein, werden nur Einträge angezeigt, in denen das Wort Garten geschrieben wurde.
Einträge mit anderen teilen
Wenn man ein Eintrag jemandem zeigen möchte, kann man diesen auch via E-Mail verschicken. Dazu wird ein Link generiert, der dem Empfänger nur Zugriff auf diesen einen Eintrag erlaubt.
Allerdings: Der Link in der E-Mail ist der Zugang zum entsprechenden Beitrag. Jeder der ihn hat, kann auf den Inhalt des Beitrags zugreifen.
Passwort für ganz Vorsichtige
Natürlich werden alle Einträge schon durch Dein Penzu Login geschützt. Wenn Du jedoch noch einen extra Schutz brauchst, kannst Du einzelne Seiten auch mit einem zusätzlichen Passwort versehen.
Wer zu viele Passwörter anlegt, könnte schnell die Übersicht verlieren.
Fazit
Penzu wurde echt schön gestaltet und ist über jeden Browser schnell verfügbar und leicht zu bedienen. Auch Menschen, die nicht so gut englisch verstehen, werden aufgrund der intuitiven Bedienbarkeit keine Probleme haben, die Seite zu bedienen.
Inwieweit man Penzu jedoch, seine höchst persönlichen Erlebnisse mitteilen möchte, bleibt jedem selber überlassen. Schließlich können die Betreiber der Seite ja theoretisch alles einsehen.
Aber das gilt auch für alle anderen Seiten wie gmail, studiVZ, facebook und co. Ein bisschen Vertrauen muss man wohl immer mitbringen.
Führst Du ein Tagebuch? Würdest Du es online führen? Zu privat? Gerne kannst Du die Kommentarfunktion nutzen, um Deine Meinung zu teilen.






