Der Zwang Microsoft Office zu besitzen ist heute nicht mehr ganz so stark wie noch vor wenigen Jahren. Dies hat auch Microsoft bemerkt und senkte die Office-Preise für den Privatmarkt drastisch.
Ganz gleich,mit welchen Funktionen die Konkurrenz aufwartet, Microsoft hat immer noch den riesen Vorteil, dass zumindest im geschäftlichen Bereich die Office Formate als Voraussetzung für einen Dokumentenaustausch gelten.
Die Möglichkeiten, die mit Open Source Paketen wie z.B. OpenOffice 3 zur Verfügung stehen, unterschätzen viele Anwender. Deswegen möchte ich heute einen kleinen Einstieg in die meiner Meinung nach beste, kostenlose Office Suite geben.
In Zukunft werden dann hier auch einige Tipps veröffentlicht, weil sich leider noch die meisten Infos und Tricks im Netz auf die Microsoft Variante beziehen.
Warum eigentlich OpenOffice?
Die Argumente für OpenOffice sind die gleichen, wie generell für OpenSource Programme:
Eine Menge Menschen arbeiten, meist kostenlos in ihrer Freizeit daran, die Programme besser zu machen. Wenn also ein Fehler auftaucht, kann dieser meist genauso schnell oder sogar schneller behoben werden, als bei kommerziellen Produkten.
Dadurch, dass der Source-Code bekannt ist, besteht auch keine Gefahr, dass die Formate irgendwann nicht mehr gelesen werden können. Dies ist alles gut Dokumentiert und frei zugänglich.
Der wohl größte Vorteil ist natürlich der Preis. OpenOffice ist kostenlos.
Download und Installation
Nach dem Download, kann OpenOffice installiert werden. Hierbei kann man eigentlich nichts falsch machen. Einfach die Standard-Optionen wählen und schon befindet sich OpenOffice auf dem Rechner.
Umfang des OpenOffice 3 Pakets
Nach der Installation stehen direkt mehrere Programme zur Verfügung. Hier eine Liste mit kurzer Erklärung
- OpenOffice.org
Schnellstarter der darunter stehenden Programme - Base
Datenbankprogramm (vergleichbar zu Microsoft Access) - Calc
Tabellenkalkulation (vergleichbar zu Microsoft Excel) - Draw
Grafik- bzw. Bildbearbeitungsprogramm - Impress
Präsentationsporgamm (vergleichbar zu Microsoft PowerPoint) - Math
Formel-Editor - Writer
Textverarbeitung (vergleichbar zu Microsoft Word)
Erster Start – Registrierung
Beim ersten Start eines der oben aufgeführten Programme, erscheint ein Registrierungsdialog, welcher dazu auffordert, sich bei OpenOffice.org zu registrieren.
Diese Registrierung ist freiwillig! Viele werden aber wahrscheinlich einfach auf “Abbrechen” klicken und sich fragen warum nichts passiert. Wer sich nicht registrieren möchte, sollte hier trotzdem auf “Weiter” klicken.


Wer nicht will, braucht auch beim zweiten Schritt nichts angeben. Allerdings empfiehlt es sich, hier zumindest den Vornamen einzugeben, da dieser dann auch anschließend in den Dokumenteneigenschaften eingesehen werden kann. (Autor des Dokuments)
Wer sich nicht registrieren möchte, kann dies nun einfach im vierten Schritt auswählen. Man sollte jedoch bei diesem Schritt bedenken, dass OpenOffice komplett kostenlos ist und eine (ebenfalls kostenlose) Registrierung des Programms eine Möglichkeit ist, den Entwicklern zu danken und zu zeigen, dass ihre Arbeit auch Früchte trägt bzw. genutzt wird.

Danach müsste sich dann das gewünschte Programm auch ohne Probleme starten. Der Registrierungsdialog wird später nicht mehr auftauchen.
Ich wünsche viel Spaß mit der kostenlosen Office Suiten. Sollte es Fragen geben oder sonstige Hinweise würde ich mich natürlich über einen Kommentar oder eine E-Mail freuen.











Pingback: Vergleich Microsoft Office 2003 und Office 2007 – Es hat sich viel getan | PcBeirat.de