Wichtige Bilder mit Passwort versehen

Möchtest Du ein Bild versenden, aber Du bist Dir nicht sicher, ob der Empfänger seinen Computer miteiner weiteren Person teilt oder möchtest du grundsätzlich einzelne Bilder auf deinem Rechner mit einem Passwort versehen?

Ganz einfach ist dies mit dem ziemlich neuen Programm namens LockImage! Es ist eine Open Source Entwicklung, was bedeutet, dass jeder den Quellcode einsehen kann. Allerdings ist es momentan nur in englischer Sprache verfügbar. Bei den wenigen Funktionen ist die Bedienung aber nahezu intuitiv.

Um das Programm zu nutzen ist die .NET Umgebung erforderlich. Hier ein kleiner Bericht, wie LockImage funktioniert:

Der Start des Programms

Es ist vorerst nichts zu sehen außer die Menüpunkte File und About

Lockimage Startbildschirm

Mit File -> Open kann ein beliebiges JPG Bild ausgewählt werden.

LockImage - Anzeige Bild

Und mit File – Save as kann das Bild dann, nachdem es mit einem Passwort versehen wurde, als EXE Datei gespeichert werden.

Das schöne an der Sache ist jetzt, dass der Empfänger keine weitere Software mehr benötigt. Er kann einfach die erstellte Datei öffnen, das Passwort eingeben und das Bild einsehen.

Bild mit Passwortschutz öffnen

LockImage - Passwort eingeben

Da die Software noch so neu ist, fehlen auch noch einige Funktionen, die ich mir gewünscht hätte:

  • Mehrere Bilder speichern
  • Das Bild mit dem richtigen Passwort wieder in dem richtigen Format abspeichern können (JPG)

Außerdem ist das Ausgangsformat, nämlich eine .exe Datei, problematisch für den Versand per Mail, da sie theoretisch infizierten Code enthalten könnte.

Aber es handelt sich ja gerade mal um Version 0.1. Es lohnt sich sicherlich auch in Zukunft noch einmal bei der Entwicklerseite vorbei zu schauen.

DOWNLOADSEITE DES PROGRAMMS


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  • Markus
    Hallo Stefan! Vielen Dank für deinen netten Kommentar. Ich find es ja eigentlich auch bedenklich... manche E-Mail Provider übermitteln schon gar keine exe Dateien mehr oder nur mit eindeutigen Warnungen. Deswegen auch die Anmerkung zum theoretisch infizierten Code.

    Outlook verhindert meines Wissens auch die Ausführung von exe, bat etc...

    Aber der eigentliche Vorteil liet ja an der universellen Anwendbarkeit (wenn man sich jetzt mal auf die Windows Welt beschränkt)

    Ich schreibe momentan nichts zu Enigmail und freue mich über deinen Bericht! :)

    Besten Gruß

    Markus
  • Wärend die Sache mit dem "Lock-In" ja behoben werden kann (und wahrscheinlich auf die frühe Version zurückzuführen ist) finde ich es äußerst bedenklich, E-Mail-Empfänger dazu zu ermuntern, ausführbare Anhänge zu öffnen.

    Mit GPG/Enigmail steht für Thunderbird eine erprobte Lösung zur Verschlüsselung beliebiger Inhalte zur Verfügung, und auch für andere Mailer gibt es GPG oder PGP.

    Es mag vielleicht nicht so bequem sein, aber deutlich sicherer. Und wenn es nur um die "Entsteheung von Angewohnheiten" geht.

    So, und wenn Du nicht schneller bist, schreibe ich heute noch eine kurze Anleitung zu Enigmail... :)
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