Anscheinend nicht, um es mal abzukürzen.
Aber ich möchte natürlich noch beschreiben wie ich zu diesem Schluss gekommen bin:
Die Suche nach Worpress Plugins für Feed Statistiken
Die Suche nach Feed Statistiken gestaltete sich relativ leicht. Nach ein paar Suchbegriffen bei Google und ein wenig Recherche, bin ich auf zwei verschiedene Plugins aufmerksam geworden:
Feed Statistics von Christopher Finke sowie FeedStats von Andres Nieto Porras (Deutsche Version von Frank Bueltge)
Leider musste ich schnell feststellen, dass diese Plugins die statistikhungrigen Blogger wohl eher nicht befriedigen wird.
FeedStatistics von Christopher Finke
Sicherlich ein ziemlich arbeitsaufwendiges Projekt. Das Plugin kann mit folgenden Funktionen dienen:
- Anzeige, wie oft ein Blogeintrag gelesen wurde. Dafür wird im Feed, ein für den Leser nicht sichtbares Bild eingebunden, welches dann einen eindeutigen Tracking Code beinhaltet
- Anzeige, wie oft welcher Link im Blogeintrag geklickt wurde. Dafür wird der Link im RSS Feed extra modifiziert.
- Anzeige der TOP Feeds
- Anzeige Feedreadersoftware
Die Statistiken sehen dann beispielsweise wie folgt aus:
FeedStats von Andres Nieto Porras
Simple statistictool for feeds.
heißt es in der Pluginbeschreibung. Mehr ist es leider wirklich nicht geworden. Hier sind die überschaulichen Einstellungsmöglichkeiten:
und die Statistiken an sich sind dann noch etwas minimalistischer
Fazit Plugins
Für die Echtzeitanalyse der Hits sind die WordPress Plugins sicherlich eine gute Sache. Aber um zuverlässig die Anzahl der Subscriber zu messen, haben sie noch viel zu viele Lücken.
Allein schon beim Test der Plugins im passwortgeschütztem Blog (d.h. keiner außer mir konnte in dieser Zeit zugreifen) bin ich auf ganze 15 Subsciber gekommen, nur weil ich diese Seite vor dem Launch mit verschiedenen Browsern aufgesucht habe.
Abgesehen davon: Die Anzahl der Online Feedreader wie Bloglines oder Google Reader wird dabei überhaupt nicht erfasst. Der Google Feedcatcher beispielsweise greift nicht für jeden Subscriber einzeln auf den Feed zu. Wäre traffictechnisch sicherlich auch Unsinn.
Keins der Plugins kann wirklich einen langfristigen Besucher- / Subscribertrend aufzeichnen.
Sogar eine “Blogparade” zu Google Alternativen hat hier keine zufriedenstellende Lösung gefunden.
Bleibt noch Feedburner
Viele unterschätzen bei der erstmaligen Einrichtung eines Blogs die Wichtigkeit eines RSS Feeds und geben diese wichtige URL schnell aus der Hand, sind sich den Konsequenzen nicht bewusst.
Der Software Guide konnte wechselwillige Feedburner User, nach der Übernahme von Google, auch nur Notlösungen, wie zum beispiel einen neuen Blog anlegen, aufzeigen,
Mit MyBrand hat Feedburner jedoch den Nutzern einen Teil der Macht zurück gegeben. Wer Zugang zu den DNS Einstellungen seiner Domain hat, kann so beispielsweise das Format feeds.irgendnedomain.de/meinfeed nutzen. So würde man wenigstens bei einer Feedburner Kündigung keine Leser verlieren.
Bleibt abzuwarten, ob es ein Unternehmen endlich mal wagt ein Konkurrenzprodukt zu Feedburner auf den Markt zu werfen. In diesem Sektor ist Feedburner bzw. Google heute auf jeden Fall mit Abstand der Marktführer.











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